FAQ Gründercoaching

  • 1. Was bedeutet Gründercoaching für mich?

    Unser bewährtes Angebot im Rahmen des Förderprogramms Gründercoaching Deutschland der KfW-Mittelstandsbank basiert auf dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe und ist ein Instrument zur Erhöhung der Erfolgsaussichten und nachhaltigen Sicherung von Existenzgründungen.
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    Wir nehmen dabei Ihre Erfahrungen und Ziele auf und erarbeiten gemeinsam die passenden Strategien zur Existenzsicherung. Aber nicht jede Vorgehensweise passt zu jedem Gründer und zu jedem Unternehmen -
    Für uns ist es auch wichtig, dass Sie sich mit den Maßnahmen wohl fühlen!

  • 2. Welche Arten des Gründercoaching gibt es und wer wird gefördert?

    Alle Jungunternehmer, die Ihre selbstständige Tätigkeit bereits aufgenommen haben und deren Gründung oder Unternehmensübernahme zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als 5 Jahre zurückliegt können das Angebot „Gründercoaching Deutschland“ in Anspruch nehmen sofern der Firmensitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland liegt und die Existenzgründung auf eine Vollexistenz ausgerichtet ist.
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    Der maximale Förderbetrag beträgt 6.000,00 Euro netto, wobei Sie im Rhein-Main-Gebiet einen Eigenanteil in Höhe von mit 50% tragen müssen. Wenn Sie vor Ihrer Existenzgründung arbeitslos waren und bestimmte Leistungen nach dem SGB II oder SGB III beziehen oder bezogen haben, erhalten Sie höhere Zuschüsse.
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    Diese besondere Förderung des „Gründercoachings aus der Arbeitslosigkeit“ können Sie innerhalb der ersten 12 Monate nach der Gründung beantragen. Der maximale Förderbetrag beträgt 4.000,00 Euro netto mit 10% Eigenanteil.
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    Wenn im Anschluss an diese Maßnahme weiterer Beratungsbedarf besteht, können Sie durch einen zusätzlichen Antrag die Förderung bis zur Höchstgrenze von insgesamt 6.000 Euro ausschöpfen. Wenn Sie die Höhe Ihres individuellen Zuschusses vorab berechnen möchten empfehlen wir Ihnen den Zuschussrechner der KfW-Webpräsenz.

  • 3. Was wird im Rahmen des Gründercoachings gefördert?

    Das KFW Gründercoaching ist ein Förderprogramm, welches Sie konzeptionell und finanziell in der Markteintrittsphase Ihres Unternehmens unterstützt. Das Programm unterstützt Existenzgründer durch Zuschüsse zu den Beratungskosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
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    Das Gründercoaching dient dazu, ein junges Unternehmen ein Stück weit zu begleiten, um dabei konkrete betriebswirtschaftliche Probleme zu beheben. Die Kriterien und Fördermöglichkeiten sind dabei vielfältig, wobei der entsprechende Förderantrag von dem jeweiligen Regionalpartner wie z.B. IHK, HWK und RKW genehmigt werden müssen.
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    Beispiele von geförderten Coachinginhalten sind zum Beispiel:

    • Die Erstellung und praktische Umsetzung einer neuen Marketingstrategie
    • Die Erarbeitung einer Vor- und Nachkalkulation für Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens
    • Die praktische Einführung eines neuen (verwandten) Geschäftsfeldes um das Unternehmen zu erweitern.
    • Optimierung der Kostenstruktur des Unternehmens durch konkrete Maßnahmen
    • Optimierung der Personalstruktur des Unternehmens durch konkrete Maßnahmen
    • Gewährleistungen von Liquidität durch Unterstützung bei Bankterminen oder anderen Fremdkapitalgebern usw.

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  • 4. Was wird im Rahmen des Gründercoachings nicht gefördert?

    Wenn Ihr Unternehmen, nicht unter die EU-Kriterien für kleine und mittlere Unternehmen fällen oder sich bereits in Schwierigkeiten befindet ist leider keine Förderung möglich. Außerdem sind Unternehmen aus den Branchen Landwirtschaft, Fischerei und Aquakultur sowie Unternehmen der Unternehmensberatung, Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung von dem Förderprogramm Geründercoaching Deutschland ausgeschlossen.
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    Auch Beratung in der Vorgründungsphase oder

    • für überwiegend Rechts-, Versicherungs- und Steuerfragen,
    • die Erstellung von Verträgen und Jahresabschlüssen sowie Buchführungsarbeiten,
    • die überwiegend gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt haben,
    • die Gestaltung von Werbematerialien und Internetseiten oder
    • die Erarbeitung von EDV-Software und Durchführung von EDV-Schulungen,
    • die Erstellung von Unternehmenskonzepten sowie die reine Überarbeitung dieser ohne anschließende praktische Hilfe bei der Implemtierung werden nicht gefördert.

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  • 5. Können Sie mir im Gründercoaching eine neue Website und/oder Werbematerialien erstellen?

    Die reine Gestaltung von Werbematerialien und Internetseiten ist von der Förderung ausgeschlossen. Wir zeigen Ihnen aber, was Sie tun müssen, um aus Ihrer Website und Ihren Werbematerialien ein echtes Tool zur Kundengewinnung zu machen.
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    Die Umsetzung können Sie mit unserer Hilfe selbst vornehmen oder auch gesondert beauftragen – bei uns oder einem Anbieter Ihrer Wahl.

  • 6. Wie läuft ein Gründercoaching bei der Unternehmensschmiede ab?

    Im Rahmen eines ersten, kostenfreien „Kennenlern-Termins“ und dem entsprechenden Strategiegesprächs vereinbaren wir vorab die Ziele für Ihr Coaching sowie einen groben Zeitplan.
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    Jeder Termin hat fortan ein klares Thema und ein Unterziel. So gehen Sie jeweils mit einem Zwischenergebnis und klaren Aufgaben nach Hause. Zwischen den einzelnen Terminen stehen wir Ihnen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

  • 7. Wie lange dauert ein Gründercoaching?

    Das hängt davon ab, wie viel Zeit Sie investieren können und wie umfangreich die vereinbarte Aufgabe ist. Wir empfehlen Termine in regelmäßigen Abständen, so dass Sie gleich die erarbeiteten Strategien anwenden können.
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    Gemäß der Bestimmung des Förderprogramms ist eine Höchstdauer von maximal 12 Monaten ab Erteilung der Zusage durch die KfW festgeschrieben. In diesem Zeitraum muss das Coaching durchgeführt und abgerechnet werden.

  • 8. Wie läuft das mit der Bezahlung für das Gründercoaching?

    Sie können uns per Abtretungserklärung den Zuschuss der KfW für Ihr Gründercoaching abtreten. Dann zahlen Sie lediglich den Eigenanteil am Beraterhonorar sowie die entsprechende die Mehrwertsteuer auf den Nettorechnungsbetrag, wenn Sie selbst nicht von der Umsatzsteuer befreit sind – den Rest rechnen wir direkt mit der KfW ab.