Inhalte des Businessplan-Workshop

Gut geplant ist halb gegründet – Im Rahmen des Intensiv-Workshops lernen Sie, einen professionellen Businessplan zu erstellen. Unser Ziel ist es, dass Sie einen überzeugenden, individuellen  Businessplan in den Händen halten, der den Ansprüchen von Banken und Kammern sowie der Agentur für Arbeit stand hält.

Wir bieten Ihnen Anregungen, wie Sie Ihre „Story“ im Businessplan möglichst interessant und überzeugend formulieren und wie tiefgreifend Sie recherchieren sollten. Sie entwickeln dann eigenständig ein funktionierendes Businessmodell, checken Chancen und Risiken ab, planen die Finanzierung und erstellen sich einen Katalog mit wirksamen Verkaufs- und Marketingmaßnahmen. Darüber hinaus klären wir gemeinsam Ihre offenen Fragen zu den Themen Recht, Finanzierung und Steuern.

Bei uns sitzen Sie  keine Theoriestunden ab, sondern erarbeiten im einer Kleingruppe (zwischen 4-6 Teilnehmern) gemeinsam mit unseren erfahrenen Berater ein Unternehmenskonzept für Ihre Gründungsidee. In diesem motivierenden Umfeld erhalten auch wertvolle Inputs von den anderen Teilnehmern. Darüber hinaus erhalten Sie kostenfrei die entsprechenden Word- und Excel-Vorlagen.

Aller Anfang ist schwer …

    • Vorstellung des Dozenten, der Teilnehmer
    • Klärung der individuellen Ausgangssituationen
    • Welche Erwartungen haben die Teilnehmer an den Workshop?
    • Ziele und Inhalte des Konzeptionsworkshops
    • Die 7 Sünden beim Gründen: Häufige Fehler im Rahmen der Businessplanung

Kaffeepause

    • Was ist ein Businessplan? Definition und wofür brauche ich den?
    • Mögliche Adressaten Ihres Businessplans und deren Erwartungen
    • Von der Idee zur erfolgreichen Gründung: Überblick zum Inhalt und Struktur des Businessplans
    • Ihre Unternehmerpersönlichkeit und Ihr Vorhaben – auf den Punkt gebracht

Mittagspause

    • Markt und Wettbewerb: Informationen beschaffen und auswerten
    • Chancen erkennen und nutzen – Risiken vermeiden und absichern
    • Organisation: Aufgaben, Delegation, Mitarbeiter, Zulassungen und Rechtsformen
    • Klärung individueller Fragen

Die Zukunft voraussagen kann man nicht, aber planen!

    • Der Kapitalbedarf: notwendige Investitionen und die betriebliche Anlaufphase
    • Finanzierungsregel und Möglichkeiten der jeweiligen Fördermittel
    • Das Finanzierungskonzept – Tipps für Ihr Bankgespräch

Kaffeepause

    • Preisstrategien: Der Preis als Basis der Umsatzherleitung
    • Die Umsatzherleitung als Basis der Rentabilitätsvorschau

Mittagspause

    • Die Rentabilitätsvorschau zur Planung der voraussichtlichen Betriebskosten
    • Das Betriebsergebnis vor Steuern als Basis der Steuerprognose
    • Der Überschuss zur Deckung der voraussichtlichen Kosten

Kaffeepause

    • Private Kosten und Einnahmen
    • Ergebnisplanung: Die Tragfähigkeit prüfen – Den Mindestumsatz berechnen
    • Liquiditätsplanung: Zahlungsfähigkeit sichern
    • Klärung individueller Fragen

Ohne Kunden geht es nicht!

    • Definition Vertrieb und Akquise
    • Gut Verkaufen: „Was bedeutet das eigentlich?“
    • Wechseln Sie die Perspektive: Der Kundennutzen vs. Produktvorteil

 Kaffeepause

    • Definition Marketing und Werbung
    • Marketingplanung: Nur wer das Ziel kennt kann den richtigen Weg finden
    • Positionierungsstrategien für Existenzgründer: Be different

 Mittagspause

    • Kunden gewinnen und binden: Marketinginstrumente im Überblick
    • Marketingmix: Welche Marketing- und Werbemittel eignen sich für Ihr Unternehmen

 Kaffeepause

    •  Klärung individueller Fragen – Vereinbarung der weiteren Vorgehensweise

Wenn Sie im Anschluss des 3-tägigen Intensiv-Workshops Ihr schriftliches Unternehmenskonzept entworfen haben, stehen wir Ihnen gerne zu einem ausführlichen persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wir gehen dann gemeinsam mit Ihnen Ihre Überlegungen durch, diskutieren mögliche Lücken und besprechen die weiteren Schritte. Kurz: Wir nehmen Ihren Businessplan genau unter die Lupe, bevor Sie diesen bei öffentlichen Stellen, der Agentur für Arbeit oder Kreditinstituten etc. einreichen.

Als Gründungsberater, die sich den Grundsätzen des VDG – Verband Deutscher Gründungsinitativen e.V. verpflichtet haben, unterliegen wir selbstverständlich der Schweigepflicht und behandlen alle geschäfts- und auftraggeber-bezogenen Informationen, die uns im Rahmen des Businessplanprüfung bekannt werden, streng vertraulich.

Die fachkundige Stellungnahme respektive die Tragfähigkeitsbescheinigung dient zur Beurteilung der Erfolgsaussichten Ihrer Existenzgründung. Die Überprüfung der voraussichtlichen Realisierbarkeit und der nachhaltigen Tragfähigkeit des Vorhabens ist für Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit zwingend vorgeschrieben.

Existenzgründer die staatliche Fördermittel – wie beispielsweise den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld – in Anspruch nehmen möchten, müssen eine positiv bewertete Stellungnahme/Tragfähigkeitsbescheinigung vorweisen. Auch Banken verlangen häufig eine ehrliche Meinung einer neutralen fachkundigen Stelle – vorzugsweise die eines erfahrenen Gründungsberaters, der aus eigener selbständiger Erfahrung spricht.

Zum Ende des Workshops prüfen wir unabhängig und objektiv Ihren Businessplan und erstellen gerne die fachkundige Stellungnahme sofern Ihr Businessplan den entsprechenden Anforderungen genügt. Sollten wir im Rahmen der Prüfung Ihrer Unternehmensplanung grobe Mängel feststellen, die zu einem negativen Bescheid führen würden, halten wir Rücksprache mit Ihnen und geben durch Hilfestellung Gelegenheit die Mängel zeitnah zu beheben.